Schlagwort: Detlef

Erste Wintertour in 2016

Die erste Wintertour für den Winter 2015/2016 hat lange auf sich warten lassen. Waren wir doch gerade erst letzte Woche auf unserer ersten Sommertour 2016 unterwegs. Das warten hat sich fast gelohnt. Der Schnee war noch etwas ängstlich und hat sich unseren groben Reifen recht selten gezeigt. Aber wir haben als Fünfer Team die eisigen Temperaturen um die 0 Grad einem warmen Sofa um die 21 Grad vorgezogen. Somit kam was kommen musste. Eine lustige und schöne Tour durch das Solinger Gebiet bis zum „verschneiten“ Pilz hoch.

Eine laaaangsame Abfahrt am Rüdenstein später und ca. 2 Kilo Schlamm an Bike und Schuhen schwerer fanden wir uns auch relativ schnell an unserem Stammbistro wieder um uns mit einem Kakao mit Baileys wieder aufzuwärmen.

Es lohnt sich immer den inneren Schweinehund auf der Couch zu lassen und selbst aufzustehen und sich aufs Bike zu schwingen um mit den Teamkollegen und -kolleginnen an der frischen Luft zu quatschen. Und natürlich auch Bike zu fahren. 😉

Im Ahrtal nicht nach unten schauen

Um die letzten Sonnenstrahlen des dahingehenden Herbstes vor dem Winter noch zu nutzen, fuhren vier MoDiDos ins Ahrtal. Unser Guide Andreas versprach uns das es kein Zuckerschlecken und nix für Flachlandtiroler sei und wir waren vorbereitet. Aber nicht auf alles.

Das Ahrtal bietet nicht nur leckere Weine, auch gepfefferte Anstiege die uns teilweise über 400 Höhenmeter am Stück auf die Abfahrt Trails einstimmten. Die größtenteils technisch sehr anspruchsvollen Abfahrten mit steilen Spitzkehren treiben das Adrenalin nach oben wenn auch noch eine geschlossene Blätterschicht die Enden der Trails links und rechts nur erahnen lassen. Nach rechts die Berge runterschauen wenn man im Trail fährt ist nichts für Biker mit schwachen Nerven oder Höhenangst.

Unser Guide bot uns einen bunten Mix an Auffahrten, Trails, Schiebe-, Trage- und Rutschpassagen. Es war einfach alles dabei. Insgesamt haben wir einen tollen Ausflug in einer traumhaften Umgebung genossen und die Sehenswürdigkeiten und Snacks zwischendurch brachten uns genügend Motivation für die insgesamt zwischen 1342 und 1717 Höhenmetern.

Ausfälle gab es bis auf eine erst einmal langsam wieder auffahrende Sattelstütze keine. Diese wurde uns aber netterweise in einer mobilen Werkstatt von Radon-Bikes auf der Steinerberghaus Hütte schnell durch entlüften repariert.

Es empfiehlt sich für die Trails und Abfahrten mindestens ein Fully unter sich zu haben. Es sei denn man ist so schmerzbefreit wie ich (Pascal) der einfach wie ein Geistesgestörter den 140er Fullys den Berg im Windschatten hinterher hoppelt. Ein Rodeo Ritt ist da gar nichts gegen.

Hier ein paar Impressionen der Gegend und der Biker.

Tour | 18.06.2015

Eine gemütliche Tour ein paar Meter durchs Bergische Land sollte es werden. Nix dolles und erst recht nicht anstrengend war angesagt. Es kam natürlich ganz anders und wir fanden uns auf einmal auf der etwas ausschweifenden Runde Richtung Trails des Eifgenbachtal wieder. Wie wir dahin gekommen sind weiß nur der Guide Andreas. Trotzdem war es eine sehr schöne Runde und Kondition und Wetter peitschten Andreas, Detlef, Frank und Pascal da durch und in den Sonnenuntergang.

Race | SKS Bike Marathon 2015

Am 25.04.2015 starteten einige MoDiDos beim Sundern SKS-Marathon. Fünf tapfere Recken schleiften Ihre Bikes ins Sauerland und traten diese 55 Kilometer über die Waldautobahnen und gelegentliche Trails bis ins Ziel. Aber von vorne.

Die logistische Meisterleistung sieben Mountainbikes ins Sauerland zu transportieren nahm uns Stefan mit seinem LKW ab. Wir luden also am Abend vor dem Rennen die MoDiDo Bikes gemeinsam mit denen des befreundeten trailproject.de auf den LKW.

Da wir uns entschlossen keine Hektik am Renntag aufkommen zu lassen, hiess das für uns früh aus den Federn und auf die Autobahn. Die lange Fahrt über sauerländische Dörfer stimmte uns auf die hügelige Landschaft ein und die entspannte Lage an der Startnummernausgabe mit lecker Käffchen liessen den Tag ruhig beginnen. Zeit also für ein paar Selfies before the race.

Die Bilder vom Rennen müssen leider entfallen, denn wir waren alle zu beschäftigt um zu fotografieren.
Das Feld war von uns bunt gemischt unterwandert und die einen haben vorne gecleant bevor der Rest, damit meine ich mich, von hinten das Feld aufgeräumt hat. Da ich auf der Strecke meinen Ersatzschlauch an einen verzweifelten Profi verschenkt und beim Wechseln dessen geholfen habe, ging nicht nur dort wertvolle Zeit verloren. Denn auch ein schwerer Sturz eines Teilnehmers kostete mich ca 10 Minuten um ihn zu helfen bevor professionelle Hilfe in Form eines Blaulicht eintrudelte. All das habe ich gern gemacht denn es ist ja ein Sport wo es auf Hilfsbereitschaft und Fairness ankommt. Ich würde mich auch über diese Hilfe freuen wenn es erforderlich sein sollte.

Noch ein paar Impressionen:

Die MoDiDo Platzierungen:

GesPl StartNr Name AK Pl AK Zeit
132 1195 Frank 15 Senioren 3 2:34:15
226 699 Detlef 28 Senioren 3 2:47:04
391 686 Stefan 168 Senioren 2 3:09:41
392 942 Olaf 58 Senioren 3 3:09:54
557 1092 Pascal 130 Senioren 1 4:09:39

Update:

Noch ein paar Bilder vom Sportografen

Tour | 21.04.2015

Die heutige letzte Tour für mich vor dem Rennen am Samstag war eine schöne Sonnentour durchs Bergische. Jetzt werden ein paar Ruhetage eingelegt um am Samstag fit zu sein. Trotz leichten ausrollens habe ich dennoch ein paar Bestzeiten auf Strava Segmenten eingeholt.

Tour | 09.04.2015

Für eine wilde 13 hats leider nicht gereicht. Somit waren wir zu zwölft unterwegs und haben gemeinsam die laue Sommerluft und neue Trails genossen. Auch wenn wir eine Abzweigung zu einem schönen Singletrail verpasst haben, wurde dieser noch mit einem kurzen Anstieg zum Schluss noch nachgeholt.

Tour | 03.04.2015

Dem Tag entsprechend haben wir es an Karfreitag etwas ruhig angehen lassen und sind den Leichlinger Rundweg abgefahren. Eigentlich als Wanderweg ausgeschildert haben wir uns diesem vorgenommen um für den Vatertag gewappnet zu sein. Denn diese Runde wird an Vatertag von Teilen der MoDiDos abgewandert. Wir sind diese Strecke zum ersten mal gefahren und können diese Runde für Zwischendurch sehr empfehlen. Es ist alles enthalten. Steil hoch, steil runter, Waldautobahn, Singletrails und Wiesen. Wer die Strecke nachfahren möchte achtet auf die Ausschilderung mit einem „L“ oder schaut sich die Strecke hier einmal an.

Tour | 31.01.2015

Eine schöne Tour mit den Jungs auf der Sommerrunde. Wir hatten ein wenig Sonne, Schnee und gaanz viel Matsch. Eine perfekte Mischung für eine tolle Tour. Der erste Downhill (Gillich DH) war noch ganz gut fahrbar. Allerdings ist der Rüden Downhill im oberen Bereich sehr mit umgestürzten Bäumen versperrt. Da war rüberheben und ungewollt den Berg im sitzen runterrutschen als Disziplin mal etwas Abwechslung.

(mehr …)

Tour | 04.01.2015

Die heutige Tour in das Bergische Land bot uns heute nicht nur ein paar spiegelglatte Wege auf denen die Schwerkraft ihren Tribut fordert. Es gab auch ein paar wunderschöne Ausblicke mit Kältenebel, Sonne und verschneiten wunderschönen Landschaften.

Der Schlamm durfte natürlich nicht zu kurz kommen und wetterbedingt hatten wir da auch keinen Mangel.

Insgesamt sind wir dann doch noch ein paar schöne Trails zurück gefahren und genossen im Abschluss wieder wie gewohnt ein Abschlussgetränk im Stammbistro.

Screenshot 2015-01-04 15.54.25 Screenshot 2015-01-04 15.54.41

Tour | 31.12.2014

Zum Jahresende muss noch einmal eine Tour zum Festtagsfettabbau, habe ich mir zu Weihnachten gedacht und eine Tour bei Facebook geplant. Am heutigen morgen sah das mit der guten Idee dann ganz anders aus. Aber egal, es haben sich 8 weitere gefunden die mitfahren wollen.

Geplant war eine Asphalt Tour die Balkantrasse hoch und um die Sengbachtalsperre wieder zurück über Glüder nach Langenfeld. Die Strecke haben Stefan, Frank und ich vor Weihnachten abgefahren und mir gefällt die ganz gut. Aber heute waren etwas andere Verhältnisse anzutreffen. Wer ahnt denn schon das im Winter in Deutschland Schnee liegt und sich Eis auf der Strasse bildet. Also wurde aus der 60% Asphalt Tour eine 90% Schnee und Eistour. Respekt, es gab keine Stürze. Abgesehen von ein paar kleinen Schlitterpartien auf Eis sind wir heile, manche Nass und manche durchfroren nach knapp 3 Stunden wieder angekommen.