Kategorie: Race

SKS Bike Marathon 2016

Das der SKS-Bike Marathon zu einem der beliebten Rennen gehören zeigt die Anmeldestatistik. Die Onlineanmeldung wurde nach ca. 20 Stunden wieder geschlossen. Die maximale Teilnehmerzahl von 1.600 Teilnehmern war erreicht. Wir schafften es noch fünf Teilnehmer anzumelden. Nach den positiven Erfahrungen von 2015 gingen wir auch recht entspannt an die Rennvorbereitungen und freuten uns dort antreten zu dürfen.

imageInsgesamt traten vier Fahrer von uns zum Start in Sundern an. Ein Fahrer war leider beruflich verhindert.

Die Anfahrt ins Sauerland erwies sich für uns Rheinländer gewohnt unspektakulär und man musste eigentlich nur den zahlreichen anderen Autos auf der Autobahn folgen die ihre Räder „gesattelt“ haben.

Insgesamt waren von uns nun zwei Autos mit vier Bikes und einem eigenen Fanclub auf dem Weg ins Sauerland.

Die Wettervorhersagen in den Tagen vor dem Rennen lies uns einen ebenso kalten Schauer über den Rücken laufen, wie wir ihn somit auch dort erwarteten. Von Regen bis Schneegestöber war in der Vorhersage alles dabei. Die Ankunft im Zielbereich lies uns den ersten kalten Eindruck gewinnen was uns an dem Tag wirklich erwartet. Trockene Kälte mit unvorhersehbaren weiteren Verlauf. Bis auf schweres Gewitter war also alles möglich und dementsprechend war auch unser Dresscode. Man wusste nicht wirklich was man anziehen sollte. Es gab die Wahl zwischen erfrieren und todschwitzen. Wir entschieden uns für die Schwitzversion. Was wohl die bessere Wahl war.

imageDa der Start ca 10 Kilometer vom Zielbereich war, entschieden wir uns den kostenlosen Busshuttle zu nutzen. Ein wenig Wartezeit war angesagt bevor im Bus Richtung Start waren um dort unsere Startunterlagen in Empfang zu nehmen.

Die Organisation war bis dahin und natürlich darüber hinaus perfekt koordiniert und vorbereitet. Es blieben keine Fragen offen. Mit der Startnummer im Kopf an die Ausgabe und dort seine Unterlagen abgeholt, Startnummer und Transponder mit den bereitliegenden Kabelbindern ans Bike gebunden, im großzügigen Wartebereich aufhalten und die bereitgestellten Toiletten nutzen bevor es in die ausgeschilderten Startblöcke ging.

imageDie Startblöcke sind wie immer nach Startnummern sortiert, was den einen oder anderen trotzdem nicht daran hinderte ein paar Startblöcke weiter vorne starten zu wollen. „Ich fahre zusammen mit meinem Teamkollegen“ bis hin zu „ich bin doch eh schneller“ durften sich die Ordnen alles anhören und schickten am Ende dennoch jeden in seinen richtigen Startblock. Merke: Wer früh bezahlt, bekommt einen Platz in den vorderen Startblöcken. Die Startnummern werden nämlich nach Zahlungseingang vergeben. 😉

Bevor es aber in den Startblock ging kamen wir natürlich nicht daran vorbei noch ein paar kurze Statements für den WDR Rundfunk abzugeben.

imageIm Startblock herrschte das übliche noch harmlose hauen und stechen um die ersten paar zentimeter nur um vorne im eigenen Startblock zu stehen. Albernheit lässt grüßen.

Fast pünktlich ging es dann mit dem Startschuss auch los. Denn wir warteten der fairness halber auf die letzten Ankömmlinge mit dem verspäteten Shuttlebus. Sehr gut vom Veranstalter anmoderiert und auf die 5 Minuten kam es ja nun auch nicht mehr an. Uns zumindestens nicht. Die etwas kürzer angezogenen Mitfahrer im Startblock bibberten und zuckten vor Kälte weiter vor sich hin bis es endlich losging.

Die Rennstrecke hat sich insgesamt ein wenig verändert. Aber geblieben ist die erste Entzerrung nach dem Start. Somit konnten sich die langsameren Fahrer in den ersten Startblöcken beruhigt den Strassenanstieg zurückfallen lassen, während die verbissenen Racer von hinten aufholen durften und die erste Power am Berg verpulvern durften.

Die schon lobend erwähnte Organisation setzte sich auf der gut ausgeschilderten Strecke fort. Lediglich als sehr störend haben sich mal wieder die 30 km Funracer entschieden die ca 15 Minuten nach dem Marathon starten, am Anfang auf der selben Strecke fahren und aufgrund ihres doch höheren Tempo bis zu ersten Streckentrennung sehr viel Unruhe in die sonst ruhige und harmonische Formation brachten. Dies sollte vom Veranstalter nochmals genauer betrachtet werden. Solange dies aber das einzig erwähnenswerte zu meckern gibt, ist es halt meckern auf hohem Niveau.

imageDie zwei Verpflegungsstationen sind ausreichend bestückt und auch die Streckenposten unterwegs haben sehr gut animiert und angefeuert. Das macht einem als Fahrer Spaß und auch uphills lassen sich dann besser ertragen.

Die Strecke war in diesem Jahr etwas besser und zwei Fahrer unseres Team haben sich der identischen Leistungsklasse entsprechend ein Teamrace gegönnt und sind sogar gemeinsam durch die Ziellinie. Das Rennen wurde überschattet durch ein technisch bedingtes K.O. eines unserer Fahrer kurz vor Zieleinfahrt und auch Pascal hatte ca. 2 km vor Zieleinfahrt einen Plattfuß am hinteren Laufrad.

Dennoch haben wir ein hervorragendes persönliches Gesamtergebnis eingefahren und sind uns sicher, nächstes Jahr sind wir wieder dabei. Da konnten uns auch die Schneeflocken nach dem Rennen nicht von abhalten. Denn die immer wieder lobend zu erwähnende Orga hatte für die durchgefrorenen Fahrer im Zielbereich nicht nur ein Bier für jeden sondern auch ausreichend Wärmedecken. Eine großartige Idee wie wir finden.

Ergebnisse im Vergleich zu 2015:

2015 / 2016
Detlef:   02:47:04 / 03:10:56
Stefan:  03:09:41 / 03:10:55
Pascal:  04:09:39 / 03:28:56

Termine 2016

Ort: Manderscheid

1) 40-45 km/800-1100 Hm (Einsteiger)
Fahrtechnik: Level 2
Kondition: Level 2
2) 50-60 km/1100-1300 Hm (Fortgeschrittene)
Fahrtechnik: Level 2 bis 3
Kondition: Level 3

Yeeeehaa… Wir eröffnen die Bike-Saison mit unserer Spring-Break Spenden Tour 2016
2
kostenlos geführte Touren (40 km oder 60 km). Wir spendieren unseren Bike-Fans wieder eine Runde in der Vulkaneifel.
Nur für Genussbiker! Wir erleben ohne Stress die schöne Vulkaneifel-Region und machen auch hier und da mal ne Pause. Über die Verpflegung und die passende Location dazu machen wir uns noch gedanken. Lasst euch überraschen.

Geführt werdet ihr kostenlos von ausgebildeten Scouts und Guides. Natürlich könnt ihr wieder vor Ort etwas in´s Spendenschwein stecken.Die Spende geht wieder zu 100% an den Kindergarten Manderscheid.

Ort:  Sundern – Hagen / Sauerland

23. April 2016

Ort: Schulstraße 20 | 57392 Schmallenberg-Grafschaft
Disziplin: Mountain Bike Marathon (UCI), XCM Cross Country Marathon (BDR)

Strecken:
Kurzstrecke: 33 km
Mittelstrecke: 59 km
Langstrecke: 109 km

Startzeit: 09:50 Uhr | 09:52 Uhr

Veranstalter: Ausrichtergemeinschaft DJK Grafschaft & SC Wilzenberg.

Vulkan Bike Eifelmarathon 2015

Unsere beiden unerschrockenen Biker Andreas und Detlef sind morgens um 7.00 Uhr Richtung Eifel los. Nach einer Fahrt von 1.5 Stunden hatten sie schon das erste Ziel für heute in Daun erreicht. Schönen Parkplatz am Hauptbahnhof, rüber zum Zelt und die Startunterlagen abholen. Hier galt es die erste Rampe zu erklimmen. Bei 12 Grad und kalten Beinen nicht so prickelnd.Danach die Räder fertig gemacht und nochmal die Rampe.👎

 

Im Startbereich noch eine Menge Bekannte Biker getroffen, die auf die unterschiedlichen Strecken gegangen sind. Frank Gamiel und Marco vom Alpenrennen waren auch dabei. Andreas und Detlef hatten sich vorgenommen zusammen das Rennen als Team zu bestreiten. Das hat auch prima geklappt. Ein großes Lob an die beiden Rennpferde aus dem MoDiDo Stall, die auch die steilste Rampe ,davon gab es 3 ganz fiese, und ein klasse Tempo gefahren sind.

Auf der Strecke wechselten sich technische Passagen und schnelle Stücke schön regelmäßig ab. Da alles staubtrocken war, gab es keine Probleme in den Downhills. Da aber auch viele nicht so gute Biker unterwegs waren, sahen gab es auch einen heftigen Abgang. Und das direkt vor Andreas. Überschlag und weg. Nach kurzer Erstehilfe und Versorgung ging es dann auch weiter ins Rennen.

 

Bei diesem Rennen schlug das Biker Herz höher , alles wurde geboten. Top Verpflegungsstellen , nette Streckenposten schönes Wetter (20Grad) und eine geile Strecke. Klare Empfehlung.

Das Ergebnis von 60km mit 1350HM in 3Std35Min kann sich auch sehen lassen.

Links:

http://vulkanbike.de

Night on Bike 2015

Ein Nachtrennen sollte es sein. Die Night on Bike Veranstaltung hörte sich vielversprechend an und wir meldeten ein 4er Team als Team MoDiDo an. Die Veranstaltung findet in Radevormwald statt und dauert 14 Stunden. Viel Mehr Informationen gab es vorher nicht. Auch die Strecke ist erst ein paar Stunden vorher bekannt gegeben worden.

Voll motiviert reisten Axel, Stefan, Andreas und Pascal als Team MODiDo nach Radevormwald an und bezogen den bestellten Teamlager Platz mit Strom. Die zwei Pavillons als Fahrerlager waren noch vor 11 Uhr aufgebaut und es ging daran die Bikes vor zu bereiten und der Sonne zu entkommen. Zum Glück warfen die Bäume genug Schatten auf unseren Platz.

Unser Teamkollege Frank war auch am Start, allerdings in einem anderem Fahrerteam unterwegs.

Der Tag verging relativ schnell mit schrauben am Bike, treffen von Freunden, essen und der Start um 20:00 Uhr kam immer näher. Die Teilnehmerbesprechung vom Veranstalter war zwar etwas widersprüchlich („Helmlampen sind doof und sollten nicht genutzt werden….aber Helmlampen sind voll cool und helfen euch vorausschauend zu fahren, also tragt unbedingt Helmlampen“) und es fehlten wichtige Informationen wie zum Beispiel die Frage „Wo ist der Start“ und „Wo ist der Übergabebereich für die Teamfahrer“. Lobend erwähnen kann man zwar das es ein gedrucktes Infoheft gab aber auch da fehlten Informationen zum Start und Übergabebereich. In der prallen Sonne und bei Temperaturen weit über 30 Grad ist auch niemand auf die Idee gekommen diese Fragen bei der Teambesprechung zu stellen. Ein wenig durchfragen und einfach mal an der Registrierung fragen halfen aber auch dies in Erfahrung zu bringen.

Somit stand dem Start jetzt nichts mehr im Wege.

nob2015

Insgesamt war die Strecke nicht zu lang oder zu kurz gewählt. Landschaftlich recht schön gelegen mit netten Waldpassagen. Allerdings keine technisch besonders anspruchsvollen Trails. Dies ist bei den Nachtrunden auf jeden Fall vorteilhaft wenn man die Unfallquote niedrig halten will. Allerdings langweilen die Strecken im hellen Licht schnell und man ist nicht mehr sehr konzentriert bei der Sache.

Am Streckenrand standen erstaunlich lange Zuschauer und feuerten teilweise sehr engagiert die Fahrer an. Auch die beiden Spots direkt nach dem Schweinsberg und das Live Musik Event wo beide male die Strecke durch und nicht entlang führte erhöhten den Spaßfaktor.

Insgesamt war es eine nette Erfahrung mehr die man gemacht hat und somit nun auch intern als erledigt abhaken kann. Das das Rennen kurz vor Schluss noch wegen Unwetter abgebrochen wurde ist schade, aber da kann der Veranstalter ja nichts dafür. Ob wir als Team MoDiDo nochmal teilnehmen werden steht noch nicht fest. Entscheidungsbegründend für eine weitere Teilnahme ist auch die ausbaufähige Organisation. Auch wenn eine solche Veranstaltung viel Aufwand bedeutet und der Veranstalter sichtlich viel Zeit und Initiative bewiesen und investiert hat, ist es dennoch nicht an dem Standard angekommen den wir als Teilnehmer erwarten. Zumindestens eine Dusche deren Wassertemperatur über der gefühlten 3 Grad liegt wäre wünschenswert gewesen.

Impressionen von der NightOnBike:

Race | SKS Bike Marathon 2015

Am 25.04.2015 starteten einige MoDiDos beim Sundern SKS-Marathon. Fünf tapfere Recken schleiften Ihre Bikes ins Sauerland und traten diese 55 Kilometer über die Waldautobahnen und gelegentliche Trails bis ins Ziel. Aber von vorne.

Die logistische Meisterleistung sieben Mountainbikes ins Sauerland zu transportieren nahm uns Stefan mit seinem LKW ab. Wir luden also am Abend vor dem Rennen die MoDiDo Bikes gemeinsam mit denen des befreundeten trailproject.de auf den LKW.

Da wir uns entschlossen keine Hektik am Renntag aufkommen zu lassen, hiess das für uns früh aus den Federn und auf die Autobahn. Die lange Fahrt über sauerländische Dörfer stimmte uns auf die hügelige Landschaft ein und die entspannte Lage an der Startnummernausgabe mit lecker Käffchen liessen den Tag ruhig beginnen. Zeit also für ein paar Selfies before the race.

Die Bilder vom Rennen müssen leider entfallen, denn wir waren alle zu beschäftigt um zu fotografieren.
Das Feld war von uns bunt gemischt unterwandert und die einen haben vorne gecleant bevor der Rest, damit meine ich mich, von hinten das Feld aufgeräumt hat. Da ich auf der Strecke meinen Ersatzschlauch an einen verzweifelten Profi verschenkt und beim Wechseln dessen geholfen habe, ging nicht nur dort wertvolle Zeit verloren. Denn auch ein schwerer Sturz eines Teilnehmers kostete mich ca 10 Minuten um ihn zu helfen bevor professionelle Hilfe in Form eines Blaulicht eintrudelte. All das habe ich gern gemacht denn es ist ja ein Sport wo es auf Hilfsbereitschaft und Fairness ankommt. Ich würde mich auch über diese Hilfe freuen wenn es erforderlich sein sollte.

Noch ein paar Impressionen:

Die MoDiDo Platzierungen:

GesPl StartNr Name AK Pl AK Zeit
132 1195 Frank 15 Senioren 3 2:34:15
226 699 Detlef 28 Senioren 3 2:47:04
391 686 Stefan 168 Senioren 2 3:09:41
392 942 Olaf 58 Senioren 3 3:09:54
557 1092 Pascal 130 Senioren 1 4:09:39

Update:

Noch ein paar Bilder vom Sportografen