Im Ahrtal nicht nach unten schauen

Um die letzten Sonnenstrahlen des dahingehenden Herbstes vor dem Winter noch zu nutzen, fuhren vier MoDiDos ins Ahrtal. Unser Guide Andreas versprach uns das es kein Zuckerschlecken und nix für Flachlandtiroler sei und wir waren vorbereitet. Aber nicht auf alles.

Das Ahrtal bietet nicht nur leckere Weine, auch gepfefferte Anstiege die uns teilweise über 400 Höhenmeter am Stück auf die Abfahrt Trails einstimmten. Die größtenteils technisch sehr anspruchsvollen Abfahrten mit steilen Spitzkehren treiben das Adrenalin nach oben wenn auch noch eine geschlossene Blätterschicht die Enden der Trails links und rechts nur erahnen lassen. Nach rechts die Berge runterschauen wenn man im Trail fährt ist nichts für Biker mit schwachen Nerven oder Höhenangst.

Unser Guide bot uns einen bunten Mix an Auffahrten, Trails, Schiebe-, Trage- und Rutschpassagen. Es war einfach alles dabei. Insgesamt haben wir einen tollen Ausflug in einer traumhaften Umgebung genossen und die Sehenswürdigkeiten und Snacks zwischendurch brachten uns genügend Motivation für die insgesamt zwischen 1342 und 1717 Höhenmetern.

Ausfälle gab es bis auf eine erst einmal langsam wieder auffahrende Sattelstütze keine. Diese wurde uns aber netterweise in einer mobilen Werkstatt von Radon-Bikes auf der Steinerberghaus Hütte schnell durch entlüften repariert.

Es empfiehlt sich für die Trails und Abfahrten mindestens ein Fully unter sich zu haben. Es sei denn man ist so schmerzbefreit wie ich (Pascal) der einfach wie ein Geistesgestörter den 140er Fullys den Berg im Windschatten hinterher hoppelt. Ein Rodeo Ritt ist da gar nichts gegen.

Hier ein paar Impressionen der Gegend und der Biker.