Klingenpfad und Luftverlust

Die MoDiDos machten sich wieder auf den Weg den wilden und scheinbar unbeugsamen Klingenpfad, auch S-Weg genannt, zu bezwingen. Zu mindestens in Teilen.

So machten wir uns auf und rollten in Richtung Hilden um den Einstieg in den S-Weg zu bekommen. Ohne zu Wissen was für Überraschungen uns noch erwarten werden.

Von Langenfeld aus haben wir insgesamt über 70km und 1400hm absolviert. Inklusive einer unvermittelt gesperrten Brücke über die wir dann in zirkusreifer Darstellung balanciert sind. 2017-06-25 12.34.00Den Titel „Plattenkönig“ hat Pascal als eingefleischter Schlauchfahrer an die Fraktion der Fatbike Fahrer abgegeben. Erst gab es mehrere Platte Reifen an einem Fatbike und im letzten Drittel einen kapitalen Durchschuß eines tubeless Fatbike mit einem Holzstück.

2017-06-25 13.55.42

Natürlich haben wir erst nach einer aufwändigen Reifenreparatur festgestellt das der Holzpflock auch das Felgenband durchgestoßen hat und somit auch die Felge undicht war. Zum Glück hat ein Fatbike Fahrer in pessimistischer Erwartung an seinen eigenen Schlauch einen Ersatzschlauch (mit gefühlten 10 Flicken drauf) dabei gehabt. Ansonsten wäre dem Fahrer eine extrem lange Wandertour nicht erspart geblieben.

Zum Glück kamen wir dennoch alle unbeschadet wieder zuhause an und der Schleppesel der die ganzen co2 Kartuschen im Rucksack dabei hatte, war auf jeden Fall stark erleichtert auf dem Rückweg und freute sich auf Freibier im Stammbistro.

2017-06-25 15.36.59.jpg

SKS Bike-Marathon 2017

Wir haben es auch dieses Jahr wieder einmal geschafft ein Top Team an den Start in Sundern zu stellen. 55 Kilometer und ungefähr 1.400 Höhenmeter warteten darauf unter unsere Stollen zu kommen. Insgesamt gingen wieder über 1500 Mountainbiker an die Startlinie und absolvierten eine 30, eine 55 oder eine 100 km lange Strecke im schönen Sauerland. Das Wetter ist wie immer wie eine Schachtel Pralinen. Ihr wisst schon. Man weiß halt nie was man bekommt. Dieses mal waren es einstellige Temperaturen zum Start die sich auch bis zum Ziel so hielten. Die richtige Kleiderwahl war für die Fahrer wieder einmal eine Glückssache. Gut wenn man sich unterwegs noch überflüssiger Kleiderschichten entledigen kann bevor man mit hochrotem Kopf auf den Gipfel vor Hite aus der Jacke platzt.

An den Start gingen für das Team-MoDiDo Andreas, Detlef, Michaela, Pascal, Stefan, Tim und Timm. (Timm ist auf dem Bild leider nicht dabei, er hats aber noch pünktlich zum Start geschafft. Auch gilt ein großer Dank an Tanja und Heidi die uns beim Start und Ziel unterstützten und versorgten. Vielen lieben Dank an euch!!!

 Die Startaufstellung war wie immer perfekt organisiert und die „ambitionierten“ Profiamateure schoben sich im Startblock wieder einmal direkt in die erste Position. Da erscheint es als nicht so wichtig das man sie von hinten innerhalb der ersten 3 Klilometer nach Start wieder einholt. So ist es nun mal im Hobby“sport“.

Wir starteten in drei unterschiedlichen Blöcken und fanden uns trotzdem wieder um größtenteils gemeinsam das Rennen zu absolvieren. Spaß und Gute Laune gehört bei uns dazu wenn es auf die Strecke geht. Eine gute Platzierung ist uns nicht so wichtig wie das Erlebnis und das Fahren der Strecke. Der Weg ist das Ziel.

An den zwei Verpflegungspunkten die übrigens wieder einmal sehr gut organisert waren gab es genug isotonisches und Bananen. Auch die Sreckenposten waren sehr ausreichend platziert das sich niemand verfährt oder aus Versehen die Strecke verlässt. In den ersten 10 Kilometern wurde es an einer unübersichtlichen Stelle etwas langsamer und man konnte erst spät sehen das sich ein heftiger Unfall ereignet hatte und ein Fahrer bereits von mehreren Teilnehmern am Wegesrand versorgt wurde. Wir hoffen ihm ist nichts schlimmes passiert und es geht ihm wieder gut.

Auch wenn die Strecke insgesamt nicht als besonders technisch herausfordernd zu beschreiben ist, gilt es immer aufmerksam zu sein. Eine kleine Unachtsamkeit kann schwere Folgen haben, auch auf harmlosen Strecken.

Ein Höhepunkt der Strecke ist der Veltins Bergsprint der viele Fahrer auf die Füße zwingt. Und zwar auf die Füße neben dem Bike. Eine sehr heftige Rampe ca. 5 kilometer vor dem Ziel rauben den leergesaugten Muskeln die letzten Reserven. Da bleiben auch so manche vor der Rampe auf dem Rücken liegen und lassen sich ihre verkrampften Beine massieren bevor es überhaupt wieder weiter gehen kann. Die Höhenmeter sind schon nicht ohne und ungeübte Fahrer kommen da an ihre Grenzen. NIcht vorzustellen das es Menschen gibt die diese Strecke zweimal fahren um die 100km Runde zu absolvieren. Genau so unvorstellbar ist es wenn eben diese Fahrer auch nur wenige Minuten später im Ziel ankommen als wir, die nur 55km absolvierten.

Die Zeiten der Fahrer

Detlef 03:06:58
Stefan 03:06:58
Andreas 03:07:49
Tim 03:14:35
Pascal 03:29:40
Michaela 03:29:40
Timm 04:37:55

Hier noch ein paar Impressionen von der Veranstaltung:

Jahresauftakt 2017

Das Jahr hat zwar schon ein paar Tage hinter sich und es werden fleißig Punkte im Winterpokal gesammelt. Aber wenn es einen Grund gibt, dann feiern wir diesen auch. So ein Jahresanfang ist ja immer gut dafür etwas Platz für neues zu schaffen. Dieses aufräumen haben wir ausgiebig gefeiert und wer auf Bilder hofft, den enttäusche ich. Hier ein Platzhalter für das was am Abend passiert ist…

Erstbesuch Trailground Brilon

Mein erster Besuch im Trailground Brilon ist mit einem kurzen wow und fantastisch zu betiteln. Die Meinungen und Eindrücke die ich im Vorfeld in persönlichen Gesprächen und diversen Onlinevideos sammeln konnte machten mich sehr neugierig. Von langweilig über aufregend bis episch ist die gesamte Spannweite an Emotionen dabei gewesen. Somit war es an der Zeit das ich mir ein eigenes Bild machte.

Der Start- und Ausgangspunkt des Trailground Brilon befindet sich am Parkplatz vor dem Landgasthof Gruß in der Nähe des Camping- und Ferienpark. Der Parkplatz auf der anderen Straßenseite ist für einen nicht zu stark befahrenen Tag ausreichend und es stehen große Schilder mit den Wegstrecken mit ebenso ausreichender Anzahl an Faltkarten zum mitnehmen bereit. Ich entschied mich die große 17km lange Drei Berge Tour mit 505 HM zu fahren.

Ein erstes großes Lob an die Planer und Erbauer des Trailground. Man hat sich viel Gedanken über die Beschilderung der Strecken gemacht und sie sehr gut und logisch geplant und aufgestellt. Bis auf eine Ausnahme. Dazu gleich mehr. Die drei Hauptstrecken sind grundsätzlich farblich gekennzeichnet, wobei man aber auch eine eigene Strecke sehr gut selber kombinieren kann.

Weiterlesen

SKS Bike Marathon 2016

Das der SKS-Bike Marathon zu einem der beliebten Rennen gehören zeigt die Anmeldestatistik. Die Onlineanmeldung wurde nach ca. 20 Stunden wieder geschlossen. Die maximale Teilnehmerzahl von 1.600 Teilnehmern war erreicht. Wir schafften es noch fünf Teilnehmer anzumelden. Nach den positiven Erfahrungen von 2015 gingen wir auch recht entspannt an die Rennvorbereitungen und freuten uns dort antreten zu dürfen.

imageInsgesamt traten vier Fahrer von uns zum Start in Sundern an. Ein Fahrer war leider beruflich verhindert.

Die Anfahrt ins Sauerland erwies sich für uns Rheinländer gewohnt unspektakulär und man musste eigentlich nur den zahlreichen anderen Autos auf der Autobahn folgen die ihre Räder „gesattelt“ haben.

Insgesamt waren von uns nun zwei Autos mit vier Bikes und einem eigenen Fanclub auf dem Weg ins Sauerland.

Die Wettervorhersagen in den Tagen vor dem Rennen lies uns einen ebenso kalten Schauer über den Rücken laufen, wie wir ihn somit auch dort erwarteten. Von Regen bis Schneegestöber war in der Vorhersage alles dabei. Die Ankunft im Zielbereich lies uns den ersten kalten Eindruck gewinnen was uns an dem Tag wirklich erwartet. Trockene Kälte mit unvorhersehbaren weiteren Verlauf. Bis auf schweres Gewitter war also alles möglich und dementsprechend war auch unser Dresscode. Man wusste nicht wirklich was man anziehen sollte. Es gab die Wahl zwischen erfrieren und todschwitzen. Wir entschieden uns für die Schwitzversion. Was wohl die bessere Wahl war.

imageDa der Start ca 10 Kilometer vom Zielbereich war, entschieden wir uns den kostenlosen Busshuttle zu nutzen. Ein wenig Wartezeit war angesagt bevor im Bus Richtung Start waren um dort unsere Startunterlagen in Empfang zu nehmen.

Die Organisation war bis dahin und natürlich darüber hinaus perfekt koordiniert und vorbereitet. Es blieben keine Fragen offen. Mit der Startnummer im Kopf an die Ausgabe und dort seine Unterlagen abgeholt, Startnummer und Transponder mit den bereitliegenden Kabelbindern ans Bike gebunden, im großzügigen Wartebereich aufhalten und die bereitgestellten Toiletten nutzen bevor es in die ausgeschilderten Startblöcke ging.

imageDie Startblöcke sind wie immer nach Startnummern sortiert, was den einen oder anderen trotzdem nicht daran hinderte ein paar Startblöcke weiter vorne starten zu wollen. „Ich fahre zusammen mit meinem Teamkollegen“ bis hin zu „ich bin doch eh schneller“ durften sich die Ordnen alles anhören und schickten am Ende dennoch jeden in seinen richtigen Startblock. Merke: Wer früh bezahlt, bekommt einen Platz in den vorderen Startblöcken. Die Startnummern werden nämlich nach Zahlungseingang vergeben. 😉

Bevor es aber in den Startblock ging kamen wir natürlich nicht daran vorbei noch ein paar kurze Statements für den WDR Rundfunk abzugeben.

imageIm Startblock herrschte das übliche noch harmlose hauen und stechen um die ersten paar zentimeter nur um vorne im eigenen Startblock zu stehen. Albernheit lässt grüßen.

Fast pünktlich ging es dann mit dem Startschuss auch los. Denn wir warteten der fairness halber auf die letzten Ankömmlinge mit dem verspäteten Shuttlebus. Sehr gut vom Veranstalter anmoderiert und auf die 5 Minuten kam es ja nun auch nicht mehr an. Uns zumindestens nicht. Die etwas kürzer angezogenen Mitfahrer im Startblock bibberten und zuckten vor Kälte weiter vor sich hin bis es endlich losging.

Die Rennstrecke hat sich insgesamt ein wenig verändert. Aber geblieben ist die erste Entzerrung nach dem Start. Somit konnten sich die langsameren Fahrer in den ersten Startblöcken beruhigt den Strassenanstieg zurückfallen lassen, während die verbissenen Racer von hinten aufholen durften und die erste Power am Berg verpulvern durften.

Die schon lobend erwähnte Organisation setzte sich auf der gut ausgeschilderten Strecke fort. Lediglich als sehr störend haben sich mal wieder die 30 km Funracer entschieden die ca 15 Minuten nach dem Marathon starten, am Anfang auf der selben Strecke fahren und aufgrund ihres doch höheren Tempo bis zu ersten Streckentrennung sehr viel Unruhe in die sonst ruhige und harmonische Formation brachten. Dies sollte vom Veranstalter nochmals genauer betrachtet werden. Solange dies aber das einzig erwähnenswerte zu meckern gibt, ist es halt meckern auf hohem Niveau.

imageDie zwei Verpflegungsstationen sind ausreichend bestückt und auch die Streckenposten unterwegs haben sehr gut animiert und angefeuert. Das macht einem als Fahrer Spaß und auch uphills lassen sich dann besser ertragen.

Die Strecke war in diesem Jahr etwas besser und zwei Fahrer unseres Team haben sich der identischen Leistungsklasse entsprechend ein Teamrace gegönnt und sind sogar gemeinsam durch die Ziellinie. Das Rennen wurde überschattet durch ein technisch bedingtes K.O. eines unserer Fahrer kurz vor Zieleinfahrt und auch Pascal hatte ca. 2 km vor Zieleinfahrt einen Plattfuß am hinteren Laufrad.

Dennoch haben wir ein hervorragendes persönliches Gesamtergebnis eingefahren und sind uns sicher, nächstes Jahr sind wir wieder dabei. Da konnten uns auch die Schneeflocken nach dem Rennen nicht von abhalten. Denn die immer wieder lobend zu erwähnende Orga hatte für die durchgefrorenen Fahrer im Zielbereich nicht nur ein Bier für jeden sondern auch ausreichend Wärmedecken. Eine großartige Idee wie wir finden.

Ergebnisse im Vergleich zu 2015:

2015 / 2016
Detlef:   02:47:04 / 03:10:56
Stefan:  03:09:41 / 03:10:55
Pascal:  04:09:39 / 03:28:56

Bowlingabend als Ausgleichsport

imageEin Bowlingabend als teambildende Maßnahme sollte es sein und 10 Mountainbiker trauten sich an die Kugeln und Pins. Es war ein geselliger Abend voller Herausforderungen und wir hatten viel Spaß. Für 10 Spieler haben wir 2 Bahnen für 2 Stunden gemietet um uns auszulassen und an den Kugeln zu messen. Insgesamt gab es 10 Gewinner und den Preis für die lautesten Spieler des Abends haben wir wohl auch gewonnen.

Die Spielregeln Weiterlesen

Nasser Karfreitag

imageKein Sport, keine Musik und kein Tanz am Karfreitag. Daran hält man sich natürlich und fährt nur mal mit dem Bike in den Wald. Ist ja zum Glück kein Sport. Ebenso zum Glück hat es Bindfäden geregnet und der Wald war so leer das man zu zehnt nebenher die Trails und Waldwege hätte fahren können. Die größte Menschenansammlung fanden wir im Cafe am Tierhein Glüder wo wir uns dann auch einen kleine Aufwärmkaffee gönnten. Auf dem Weg dorthin lief uns irgendwie Weiterlesen

Kleines Bergtraining

image Wenn das Wetter es im Frühling zulässt kann man sich als vorbereitung auf den Sommer auch schon mal ein kleines Uphill Training gönnen. Ich habe mir die von vielen bekannte Auffahrt zum Aussichtspunkt „Pilz“ ausgesucht. Es ist nicht nur eine sportliche sondern auch eine phsychische Herausforderung sich drei mal den Uphill zu stellen. Toll ist dann natürlich auch drei mal die Abfahrt runter zu brettern. Dies hat man sich dann aber auch hart erkämpft und man sieht das man sich bei jeden neuen Versuch verbessern kann. So macht das Spaß. Strava kann einem da Weiterlesen

Tour | 28.02.2016 | Endlich wieder Trails

Das grinsen in den Gesichtern zum Schluß der Tour beweist uns das die trailarme Winterzeit endlich zu Ende ist. Das Wetter lud ja gerade dazu ein sich auf das Bike zu werfen und die Trails unter die Laufräder zu nehmen. Niemand hatte eine Idee wo es hin geht und auf welchen Weg dies geschehen sollte. Beste Voraussetzungen also für eine Fun-, Laber- und Erkundungstour.

Ganz unbedarft sind wir ja nicht und jeder von uns vieren kennt da so den einen oder anderen Weg. Und wenn es mal an einer Weggabelung heisst „Wo sollen wir lang? Links oder rechts? Links rum kenn ich. Kennt niemand den rechten Weg?“ Dann hört nicht auf den einen speziellen in der Gruppe der dann sagt „Sieht aber ganz fahrbar aus der Weg. Zeit haben wir auch. Lasst uns doch mal da lang und wir lernen was neues kennen.“ Denn es endet mit um den Hals gehangenen zusammengeschnürten FiveTen in denen die Socken stecken, während man mit bis zum Knie hochgekrempelten Hosen durch einen gefühlt -10 Grad kalten Bach watet.

Trotzdem haben wir es sehr genossen den einen und anderen Trail wieder mit zu nehmen, den wir im Winter eher auslassen mussten. Somit ist die Saison der glücklichen Gesichter wohl damit wieder eröffnet.

Pro Tip am Rande: Wenn ein Befestigter Weg der eigentlich zum Wandern einladen sollte, keine Beschilderung oder Zeichen aufweist, dann ist da was faul und es lohnt sich nicht immer diesen Weg einzuschlagen. Es sei denn man watet gerne durch eiskalte Bäche.

image

image

Garmin Edge 25

g1Ein Tacho für das Bike musste her. Toll wäre es wenn dieser auch noch die gefahrenen Strecken aufzeichnet. Das bedeutet also GPS und ein entsprechend intelligentes Gerät. Eine Schnittstelle zum Datenabgleich wäre jetzt auch nicht das verkehrteste. Da fällt den meisten die Marke Garmin ein. Mir auch. Um meinen Geldbeutel zu schonen habe ich mir ausnahmsweise mal nicht das größte sondern das kleinste Modell ausgesucht. Eigentlich untypisch für mich, aber die Entscheidung war richtig wie sich herausstellte.

Gekauft habe ich also das Garmin Edge 25 mit GPS und Glonas. Als nette dreingabe obendrauf hat das Teil auch noch Bluetooth und ANT+ eingebaut. Bluetooth nutze ich um die Fahrten mit dem iPhone und der Garmin connect APP zu synchronisieren. Man kann auch sein smartphone mit dem Garmin über Bluetooth koppeln und während der Fahrt eingehende Nachrichten vom smartphone lesen oder auch Telefongespräche annehmen. Allerdings hat sich herausgestellt das sich die eh schon knapp bemessene Batterielebensdauer von ca 4h um knapp die Hälfte auf 2h reduziert. Also schalte ich Bluetooth jetzt nur noch zum synchronisieren ein. Auch ist das lesen von Mails während einer rasanten Abfahrt nicht immer ratsam.

Das Gerät zeichnet zuverlässig auf und bisher habe ich bis auf die etwas knapp bemessene Batterielebensdauer nichts an dem Gerät auszusetzen. Im Lieferumfang sind übrigens zwei Halterungen inklusive. Somit muss man für sein Zweitbike nicht immer umbauen. Ebenso im Lieferumfang befindet sich ein Ladeadapter der auch gleichzeitig über den USB Anschluß die Synchronisation mit einem Computer herstellt.

g2Das nachfahren von Routen über das Gerät ist nicht sehr komfortabel. Da das Display sehr klein ist kann man sich schon denken das eine Kartenanzeige grundsätzlich nicht von Erfolg gekrönt sein kann. Es werden vielmehr Pfeile mit Richtungsangaben und Entfernungen hierzu angezeigt. Dies mag auf der Strasse und befestigten wegen ganz gut funktionieren. Allerdings ist dies im verwinkelten Trail mitten im Wald eher nicht ratsam und man verfährt sich doch häufiger. Das Gerät ist also eher Aufzeichnungsgerät und TAcho als Ratgeber in unbekannten Terrain.

 

[PK]

[update Juni2016

Nach einem Wechsel des Smartphone funktioniert die Koppelung des Edge über Bluetooth mit dem neuen Smartphone nicht. Es bricht dauernd mit einer Meldung das die Koppelung nicht durchgeführt werden kann ab. Somit bleibt nur die Synchronisation mit dem Computer über den USB Adapter übrig um seine gefahreren Strecken herunterzuladen. Auch ist bei einem der letzten Updates des Edge die Möglichkeit eigene Strecken zum nachfahren auf das Gerät zu laden offensichtlich rausgeflogen. Die Strecken die ich bereits auf dem Gerät gespeichert habe sind noch vorhanden. Allerdings ist das nachfahren von Strecken mangels Kartenanzeige auch nicht ratsam. Alleine die Pfeilanzeigen auf dem Display reichen nicht aus um die versteckten Traileinfahrten zu finden. ]

Veröffentlicht unter Blog